BIO
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© Phillip Hohenwarter
In ihrer Arbeit beschäftigt sich Dominika Julia Homa (sie/ihr) mit dem Einfluss von Sprachgrammatiken auf Realitätskonstruktionen sowie den Auswirkungen von Mehrsprachigkeit auf gesellschaftspolitische Themen. In Kollaboration mit internationalen Teams kreiert sie Stückentwicklungen, in denen die Vielfalt der Sprachen nicht nur den Inhalt, sondern auch die Form prägt.
Dominika wurde 1993 in Belgien geboren und wuchs dort zweisprachig auf Polnisch/Niederländisch auf.
2015 absolvierte sie ihr Masterstudium der Theaterwissenschaft an der Universiteit Gent und der Freien Universität Berlin.
2016-2017 war sie als Regieassistentin am Berliner Ensemble tätig, 2018-2021 am Maxim Gorki Theater.
2019 richtete sie in einer Kooperation mit dem Literaturhaus Berlin die szenische Lesung Der NSU-Prozess. Das Protokoll ein.
2020 hatte ihre Regie-Arbeit Beute Premiere im Gorki Container.
Im Juni 2022 richtete sie die Eröffnung des Festival OSTEN in Bitterfeld-Wolfen ein.
Dominika verbindet eine enge Zusammenarbeit mit der Dramaturgin Maike Müller. Im Dezember 2018 zeigten sie im Studio Я des Gorkis die Deutsch-Polnische Stückentwicklung Zungen. Ein dialogischer Monolog. Im Oktober 2022 fand die Premiere ihrer HKF-geförderten Arbeit WI*DERREDEN im TD Berlin statt. Anfang 2023 erhielten sie für die filmisch-performativen Workshops SPEECHIES die Prozessförderung des Fonds Darstellende Künste. In der zweiten Hälfte von 2023 führten sie im Rahmen einer Rechercheförderung des Fonds Darstellende Künste die künstlerische Forschung SPEAKING SCI FI durch.
Dominika lebt in Berlin.